Wann Sie eine nachträgliche Kellerabdichtung in Angriff nehmen müssen!

Ihr Keller benötigt eine nachträgliche Abdichtung, wenn sich erste Anzeichen für Undichtigkeiten zeigen. Hierbei kann es sich um minimale Spalten oder winzige Öffnungen handeln, die Sie an den Wänden bemerken. In diesem Fall ist ein Experte für Kellerabdichtungen gefragt.

Ebenso können leichte Luftzüge und feuchte/nasse Stellen an Kellerwänden sichere Anzeichen für undichte Kellerwände sein. Dem Geruch im Keller wird zudem wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Breitet sich ein unangenehm muffiger Geruch im Keller aus, kann dies ebenfalls ein Grund von Undichte der Kellerwände sein.

Minimale Risse/ Löcher sind gefährlich

In dieser Situation sollten Sie zeitnah handeln. Nicht nur Starkregen oder Ähnliches kann die winzigen Risse im Mauerwerk vergrößern und so massiver Feuchtigkeit den Weg in Ihren ebnen. Auch Erschütterungen, die zum Beispiel durch Schwerlastverkehr/Busse hervorgerufen werden, können minimale Risse und Fugen im Mauerwerk vergrößern.

Dringt Feuchtigkeit oder sogar bereits Wasser in Ihren Keller ein, sind Ihre Gesundheit und die Werte von Möbeln und technischen Geräten gefährdet. Feuchtigkeit entdecken Sie an feuchten/nassen Stellen und Stockflecken, die sich an den Wänden bilden. Beides ist der ideale Nährboden für Schimmelsporen, die sich letztendlich in einen ernsten Schimmelbefall ausweiten können.

Atmen Sie die Schimmelsporen täglich unbewusst ein, kann dies Ihre Gesundheit nachhaltig negativ beeinflussen und Atemwegserkrankungen begünstigen. Aus diesen Gründen sollten stets sämtliche frühen Anzeichen von Undichtigkeit im Keller ernst genommen und zur Sicherheit durch einen Experten wie Kellerabdichtung Berlin abgeklärt werden.

Innen- oder Außenabdichtung des Kellers?

Eine Abdichtung Ihres Kellers von außen ist deshalb meistens die sicherste Alternative, wenn Ihr Keller aktiv genutzt wird, jedoch eine besonders hohe Luftfeuchte aufweist. Eine fachgerechte Abdichtung von innen lässt sich nur dann realisieren, wenn die Luftfeuchte Ihres Kellers höchstens 60 Prozent beträgt. Wird Ihr Keller bereits als Freizeitraum, Küche oder Bad genutzt, kann dies schon diesen Grenzwert überschreiten.

Selbst bei klassischer Nutzung Kellernutzung kann der Grenzwert überschritten sein, falls bereits Feuchtigkeit von außen eingedrungen ist. Deshalb ist eine Kellerabdichtung von außen immer die beste Entscheidung!

Die nachträgliche äußere Kellerabdichtung hat viele Vorteile

Bei Neubauten erfolgt grundsätzlich eine äußere Abdichtung des Kellers. Eine nachträgliche Kellerabdichtung von außen hat für Sie jedoch auch Vorteile. So wird unter anderem die Gestaltung Ihrer Innenräume im Keller nicht eingeschränkt. Sie können die Wände ohne Probleme tapezieren/streichen und den Raum zum Wohnen nutzen.

Um eine nachträgliche Kellerabdichtung durchzuführen, müssen Ihre Kellerwände freigelegt werden. Der höhere Aufwand ist jedoch nicht nur lohnenswert, sondern meistens notwendig. Nur so kann Ihr Gebäude vor massiver Feuchtigkeit geschützt, der Keller weiterhin wohnlich genutzt und der Gebäudewert erhalten werden. Die Fachkräfte müssen dafür nicht in Ihre Räume, sodass keine Einschränkungen im Alltag auftreten.

Sauna kaufen – Was sollte man beachten?

Material, Größe, Preis: Beim Kauf einer Sauna sind einige Dinge zu beachten. Was Sie berücksichtigen sollten und worauf bei der Wahl eines geeigneten Händlers zu achten ist erfahren sie in diesem Artikel.

Dampfsauna oder Infrarotsauna?

Zunächst muss entschieden werden, welche Art der Sauna es sein soll. Die traditionelle Dampfsauna hat positive Effekte auf das Immunsystem und ist relativ pflegeleicht. Die Infrarotsauna ist dagegen schneller erhitzt und braucht weniger Energie. Welche Variante die richtige ist, hängt vom persönlichen Geschmack und den Vorlieben bezüglich Ort und Preis ab.

Einen seriösen Händler wählen

Wer eine Sauna kaufen möchte, sollte vorab einen seriösen Händler wählen und die verschiedenen Angebote in Betracht ziehen. Je nachdem, wie oft die Kabine genutzt werden soll, welche Temperaturen erreicht werden müssen und wie viel Geld investiert werden soll, spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Die traditionelle Sauna verbraucht mehr Strom und benötigt mehr Zeit, um aufzuheizen. Zudem muss die Dampfkabine regelmäßig desinfiziert werden.

Die Infrarotsauna verbraucht wiederum mehr Energie und lässt sich meist nur in Innenräumen sicher verwenden. Neben der Sauna selbst ist auch der Service wichtig. Wer ist bei einem Garantiefall zuständig? Sind Ersatzteile für die Sauna erhältlich? An wen kann man sich bei Problemen wenden? Diese Fragen sollten vor dem Verkauf beantwortet werden, damit das Saunavergnügen lange anhält.

Die richtige Holzart finden

Ein wichtiger Faktor, der beim Saunakauf berücksichtigt werden sollte, ist die verwendete Holzart. Geruchsintensive Holzarten wie Zedernholz, Redwood und Kiefer sind meist keine gute Wahl, da neben Gerüchen auch giftige Stoffe ausgestoßen werden. Vor allem Allergiker sollten sorgfältig auf das Material achten, welches für den Bau verwendet wurde. Geeignet sind unter andere Tanne, Pappel, Fichte und Linde.

Die richtige Sauna für die Wohnung

Beim Saunakauf gilt es immer auch den Ort in Betracht zu ziehen, an dem die Dampfkabine später stehen soll. Ist ein ganzer Raum oder womöglich sogar ein Stockwerk für die Sauna verfügbar oder muss die Kabine in einem Gang Platz finden? Die Antwort ist entscheidend, denn die Größe des verfügbaren Raums bestimmt, welche Sauna Sie kaufen sollten.

Wer ein geräumiges Zimmer zur Verfügung hat, ist womöglich mit dem Bau einer traditionellen Sauna richtig beraten. Soll die Kabine in einem kleinen Bereich Platz finden, empfiehlt sich ein Sauna-Kit. Auch eine tragbare Sauna ist eine Alternative, wenn nicht ausreichend Platz für eine stationäre Sauna zur Verfügung steht.

Dampf und Hitze: Darauf ist zu achten

Beim Sauna-Vergleich sollte berücksichtigt werden, wie viel Dampf benötigt wird. Wer viel Dampf möchte, wählt natürlich die klassische Dampfsauna. Für alle anderen bietet sich die Infrarotsauna an, die aufgrund fehlender Heizelemente überhaupt keinen Dampf produziert.

Die Wärme ist ebenso wichtig. Die traditionelle Sauna erreicht Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius, während die Infrarotsauna etwas kühler ist, jedoch auch keine hohe Luftfeuchtigkeit produziert. Auch Zwischenlösungen gibt es, die zwischen Dampf- und Infrarotbetrieb wechseln können. Diese Varianten sind meist jedoch kostspieliger.

Adventszeit – Vorsicht vor Langfingern

Großes Getümmel in Geschäften und auf Märkten in der Vorweihnachtszeit- Ein gefundenes Fressen für Taschendiebe.

Adventszeit – Vorsicht vor Langfingern!

In dieser Woche öffnen die Weihnachtsmärkte in den Städten des Salzlandkreises. In Geschäften, Warenhäusern und auf Weihnachtsmärkten ist ein großes Getümmel und Gedränge. Viele sind nur von dem einen Gedanken beseelt, bei Besorgungen und Geschenken nichts zu vergessen.

Aber es gibt auch Menschen, die aus ganz anderen Gründen auf den Beginn der Advents- und Weihnachtszeit warten. Sie hoffen gerade jetzt auf ahnungslose und leichtsinnige Opfer sowie reiche Beute, weil sie wissen, dass besonders in dieser Zeit größere Geldsummen sowie Geld- und Kreditkarten mitgeführt werden.

Die Rede ist von Taschendieben, die alle Jahre wieder vielen Menschen die Weihnachtsfreuden gründlich verderben!

Oft machen es die Menschen diesen Ganoven aber auch viel zu leicht an ihr Geld zu kommen. So werden Handtaschen, Rucksäcke und andere Behältnisse beim Einkaufsbummel nicht richtig verschlossen, Brieftaschen “schauen” griffbereit aus Gesäßtaschen heraus. Geldbörsen werden auf Einkaufswagen sowie Kassen- und Einpacktischen abgelegt.

Dabei kann sich jeder durch relativ einfache Schutzmaßnahmen, vor allem durch mehr Aufmerksamkeit, vor solchen Straftaten schützen und den Langfingern das Leben so schwer wie möglich machen.

Dazu einige Hinweise und Empfehlungen aus Sicht der Polizei:

In den meisten Fällen “arbeitet” ein Taschendieb nicht allein. Er hat Komplizen, die das Opfer während der Tat ablenken. Während ein Täter durch Anrempeln, Beschmutzen der Bekleidung oder Verwickeln in ein Gespräch die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, “zieht” ein Zweiter die Geldbörse oder Brieftasche. Oftmals wird diese sofort an einen Dritten übergeben, der dann im Gedränge untertaucht.

Dagegen hilft nur die sichere Verwahrung des Bargeldes sowie der Geld- und Kreditkarten in verschlossenen Innentaschen der Bekleidung sowie in Gürtel- oder Lendentaschen bzw. Brustbeutel. Dabei sollten EC-Karten und die PIN- Nummer immer getrennt aufbewahrt werden. Bei Verlust der Karte sollte unverzüglich die Sperrung über die zuständigen Banken bzw. den Zentralen Sperrannahmedienst veranlasst werden.

Handtaschen, Rucksäcke u.a. Behältnisse sollten verschlossen und nach vorn, fest am Körper, getragen werden. Auch Gesäßtaschen von Hosen, in denen Geldbörsen oder Brieftaschen aufbewahrt werden, sollten zugeknöpft bzw. mit einem Reißverschluss gesichert sein. Ebenso verhält es sich mit Handtaschen oder Geldbörsen, die auf Einkaufswagen oder dem Packtisch abgelegt werden. Versierte Diebe greifen blitzschnell zu!

Reagieren Sie äußerst misstrauisch bei übertriebener Höfflichkeit, wenn Sie angeblich versehentlich angerempelt werden oder Ihre Kleidung mit Eis, Senf oder ähnlichem beschmutzt wird.

Lehnen Sie konsequent eifrig vorgetragene Reinigungsangebote des Verursachers ab, da dies ein häufig angewendeter Trick ist, über direkten Körperkontakt unbemerkt in Ihre Taschen greifen zu können.

Schaffen Sie sofort eine räumliche Distanz und seien Sie sehr aufmerksam!

Ihre Polizei wünscht Ihnen einen ungetrübten Weihnachtseinkauf und eine schöne Adventszeit.

Parken auf einem Behindertenparkplatz

Bernburg – In den vergangen Wochen wurden durch die Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bernburg vermehrt Kontrollen der Behindertenparkplätze im Stadtgebiet durchgeführt. Im Zuge dieser Kontrollen wurden immer wieder Fahrzeuge auf diesen Parkplätzen festgestellt, welche diese in Ermangelung der notwendigen Voraussetzungen nicht benutzen durften. Die verhängten Verwarngelder in Höhe von 35.- € führten nicht zum gewünschten Erfolg.

Um dennoch eine Verfügbarkeit der Parkflächen für Behinderte zu erreichen wurde somit nach einer angemessenen Zeit ein Abschleppdienst informiert, welcher das Fahrzeug umsetzen sollte.

Widerrechtlich abgestellte PKW wird abgeschleppt. | Foto: Polizei

Überwiegend kamen die Besitzer bereits kurz vor oder zu Beginn der Bergungsarbeiten zum Fahrzeug. Hier erfolgten dann sowohl die Belehrung zur vorliegenden Ordnungswidrigkeit als auch die Vermittlung zum Abschleppdienst, bezüglich der Begleichung bereits entstandener Kosten. Die Betroffenen mussten somit nur die Anfahrkosten des Unternehmens bezahlen, die immerhin noch zwischen 110.- und 150,- € zu Buche schlugen.

Dire Polizei möchte eindringlich klarstellen, dass speziell die Behindertenparkplätze, als auch Feuerwehrzufahrten nur durch die jeweils Berechtigten genutzt werden dürfen.

Falsche 20er und 50er Scheine im Salzlandkreis im Umlauf

Salzlandkreis – Wie die Polizei mitteilt, sind in den letzten Wochen im Salzlandkreis vermehrt falsche 20er und 50er Euro-Scheine aufgetaucht.

Die Gelder wurden überwiegend erst in einer der Kontrollmaschinen der örtlichen Banken festgestellt und aussortiert. Was den Schluss zulässt, dass die Fälschungen, sogenannte Falsifikate, entweder sehr gut sind oder die Bevölkerung dem Thema Falschgeld zu wenig Beachtung schenkt.

Die Herstellung solcher Falsifikate kann die Bevölkerung nichts verhindern. Der Anteil, welchen die Bevölkerung allerdings an der Verbreitung dieses Falschgeldes beiträgt kann aber durch eine gezielte Aufklärung verändert werden.

Ein Falsifikat ist in der Regel für den Bürger nicht sofort als ein solches zu erkennen, daher ist es wichtig, dass man bereits bei kleineren Scheinen auf die vorhandenen Sicherheitsmerkmale achtet. Unser Euro ist ein sicheres Zahlungsmittel, tragen sie dazu bei, dass es auch so bleibt.

In den 25 polizeilich bekannten Fällen der letzten 14 Tage, sind 20er und 50er Euro Falsifikate verwendet worden.

Die Wasserzeichen zeigen bei der Betrachtung im Licht nicht transparent sondern eher als leicht gelblicher Aufdruck. Wenn man sie auf einen dunklen Hintergrund legt, sind sie weiterhin zu erkennen.

Der Sicherheitsfaden ist nur angedeutet, hält man den Schein gegen das Licht, bleibt er unverändert und wird nicht dunkel. Ein Sicherheitsfaden ist im Gegenlicht undurchsichtig!

Die Farbe der Falsifikate ist im Vergleich zum echten Geldschein dunkler, der Druck selbst nicht so filigran.

Bei dem verwendeten 20er Euro Schein ist der Perlglanzstreifen auf der Rückseite kaum zu erkennen bzw. gar nicht vorhanden. Beim kippen bemerkt man keinerlei Farbwechsel.

Die „Blüten“, welche derzeit im Salzlandkreis kursieren sind für den geschulten Betrachter leicht zu erkennen.

So können sie sich vor Falschgeld schützen:
www.sicherheitsmerkmale.polizei-beratung.de/

Im Übrigen handelt nicht nur derjenige strafbar, der die Falsifikate herstellt, ebenfalls bestraft wird, wer das Falschgeld in Verkehr bringt. Bedeutet also für jeden, der das falsche Geld weitergibt könnte es zum Problem werden.

Was also tun, wenn sie mit Falschgeld in Kontakt gekommen sind?

Informieren sie bitte sofort die Polizei.

Eine Beschreibung der aushändigenden Person ist sehr wichtig. Fahrzeugkennzeichen oder sonstige Hinweise, die zur Identifizierung beitragen können sollten sie sich merken.

Warnung vor Betrugsmasche mit gefälschten Nachrichten von DHL

Auch im Salzlandkreis sind mittlerweile diese betrügerischen SMS auf einigen Handys angelangt. Am Sonntag meldeten sich zwei Geschädigte im Polizeirevier Salzlandkreis und teilten mit, dass sie eine SMS mit persönlicher Anrede erhalten hatten.

Innerhalb der SMS wurde ihnen mitgeteilt, dass eine DHL-Postsendung unterwegs ist. Über den mitgelieferten Link (URL http://goo.gl/****** (Code) sollte eine Sendungsverfolgung möglichsein. Nachdem der Link aktiviert wurde, installierte sich eine Schadsoftware und ermöglichte den Betrügern so Zugriff auf das Handy.

In beiden Fällen wurde dann anscheinend an alle Kontakte eine solche SMS verschickt. Das Handy wird damit Teil eines sogenannten BOT-Netzwerkes und agiert unter seiner Rufnummer für die Betrüger. Ob es zu weiteren finanziell belastenden Nutzungen der Handys kam, ist in den hier angeführten Fällen unklar. Fakt ist, nachdem die Betrüger die Kontrolle über das Handy erlangt haben stehen ihnen fast alle Möglichkeiten offen.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

  • Die SMS Nachricht nicht zu öffnen. Das Paket, sofern sie überhaupt eines erwarten, wird auch ohne Aktivierung des Links bei Ihnen ankommen!
  • Den Link unter keinen Umständen öffnen!
  • Kein persönlichen Daten oder Passwörter aufgrund von irgendwelchen SMS oder E-Mails preisgeben und keine Lieferscheine oder ähnliches herunterzuladen!
  • Am besten gar nicht auf die SMS reagieren!
  •  Ein Smartphone benötigt in der heutigen Zeit dringend ein aktuelles Antivirusprogramm! Fast jeder Hersteller von Antivirensoftware bietet derzeit eine kostenlose Version, die den Standartschutz garantiert! – Installieren und Gerät scannen!

Sollten sie bereits Opfer geworden sein, erstatten sie Strafanazeige (§ 202a STGB) bei der Polizei und ändern ihre Zugangsdaten.

WICHTIG – von einem nicht infizierten Gerät!

Mit dem Zurücksetzen des Handys auf die Werkseinstellungen sollte auch das unerwünschte Programm zu löschen sein.

Gesundheitsrisiko Wohnschimmel – vorbeugen ist besser als heilen

Bei Camaldoli findet am Donnerstag, den 12.03.2015 um 17:00 Uhr ein Schimmel-Infoabend statt. Interessierte können sich durch Multimediapräsentation, Vorführungen und Diskussion über mögliche Ursachen und rasche, wirkungsvolle und natürliche Abhilfen von Wohnschimmel informieren.

Naturkalk an der Wand setzt Schimmelpilze aufs Trockene

Dass Schimmel zu den größten Wohnplagen gehört und die Gesundheit gefährden kann, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Ebenso lässt sich Wohnschimmel nicht mehr alleine mit fehlerhaftem Lüftungsverhalten erklären oder sich auf den Altbau reduzieren. Auch in Neubauten nistet sich der ungebetene Gast zunehmend ein. Die Ursache ist dabei immer die gleiche: Feuchtigkeit, die sich auf verschiedenen Wegen Zutritt verschafft. Doch wieso waren früher beispielsweise die Kellerwände fast immer feucht, aber kaum von Schimmel befallen? Das Erfolgsgeheimnis von damals wirkt auch noch heute: Putze und Wandanstriche aus Naturkalk. Die nämlich entziehen mit ihrem hohen pH-Wert dem Schimmel schlichtweg die Lebensgrundlage.

Wieso sind überhaupt inzwischen schätzungsweise 35% der deutschen Haushalte von Schimmelbefall in zumindest einem Raum betroffen, Tendenz steigend? Im Altbau bescheren oft schadhaftes Mauerwerk und fehlende Dämmung dem Schimmel seine Lieblingsbedingungen Feuchtigkeit und kalte Wände. In energetisch sanierten Gebäuden und Neubauten ist es die hermetische Abdichtung, z.B. durch Energiesparfenster, die einen „natürlichen“ Luftaustausch verhindert. Dazu kommen in der Bauphase monatelang offene, der Witterung ausgesetzte Baustellen und nicht vollständig ausgetrocknete Rohbauten. Alleine durch Mörtel, Beton, Kleber etc. werden in einen Neubau bis zu 20.000 Liter Wasser eingebracht. Ein Übriges tut der Wandel in der Bevölkerungsstruktur: Ca. 40% der deutschen Haushalte sind inzwischen Singlehaushalte, oft mit mangelnder Gelegenheit zum regelmäßigen Lüften. Und: In einem Mehrpersonenhaushalt entstehen täglich bis zu 12 Liter Feuchtigkeit durch Alltägliches wie Atmen, Schwitzen, Duschen, Baden, Kochen, Wäschewaschen, Blumengießen etc. Am liebsten besiedeln Schimmelpilze also die besonders anfälligen Räume wie Bade-zimmer, wo 53 % der Betroffenen Schimmelbefall beklagen, gefolgt von Schlafzimmer (40 %), Küche oder auch Kinderzimmer.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Neben der weitestgehenden Vermeidung von Feuchtigkeit in der Wohnung kommt v.a. den Wandoberflächen eine Schlüsselfunktion dabei zu, dem Schimmel erst gar keine Angriffsfläche zu bieten. Denn auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Hat sich der Schimmel erst mal eingenistet, hilft nur eine gründliche Sanierung, i.d.R. mit der chemischen Keule. Die wiederum bekämpft zwar die Schimmelpilze, ist aber selbst häufig nicht so unbedenklich für Mensch und Umwelt, wie sie sein sollte. So gilt z.B. der Wirkstoff Carbendazim als beeinträchtigend für die Fortpflanzungsfähigkeit, Isothiazolinone und Benzalkoniumchlorid als allergieauslösend. „Dabei hält die Natur eines der wirkungsvollsten Mittel gegen Schimmel für uns bereit, das schon die alten Römer kannten. Farben und Putze aus reinem Kalk sind mit einem pH-Wert von 11 bis 13 stark alkalisch und damit – für denSchimmelpilz – sprichwörtlich ätzend“, erklärt Experte Thomas Bühler von Haga, der seit vielen Jahren Wandbeschichtungen aus Naturkalk entwickelt. Und ergänzt: „Durch die Fähigkeit von Kalk, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, sitzen Schimmelpilze buchstäblich auf dem Trockenen, sie finden das zum Überleben notwendige dauerhaft feuchte Milieu nicht mehr vor. Obendrein verbessert sich durch die Feuchteregulierung das Raumklima spürbar“.

Um ihn als Wandbeschichtung verwendbar zu machen, durchläuft der Kalk nach dem Abbau aus natürlichen Vorkommen wie den Schweizer Alpen einige Verarbeitungsschritte. Bei ca. 1.000 °C gebrannt und mit Wasser „gelöscht“ entsteht Sumpfkalk, durch Trocknen das pulverförmige Kalkhydrat, das durch Anrühren mit Wasser zum Anstrich wird. Für die gewünschte Farbgebung werden rein natürliche Pigmente beigemischt. So entsteht ein durch und durch natürliches Produkt für die wohngesunde, schimmelvermeidende Wandgestaltung mit allen gestalterischen Möglichkeiten. Solche Naturkalkfarben und –putze bekommt man v.a. im ökologischen Baustoffhandel und kann sie auf allen entsprechend vorbehandelten Wänden anbringen. Ambitionierte Heimwerker können sich in Seminaren die Kniffe für die Verarbeitung aneignen, mit dem Schwerpunkt nach Wahl: Schimmelvorbeugung, kreative Wandgestaltung oder – falls notwendig – Feuchtesanierung. Weniger Versierte sollten einen in der Verarbeitung ökologischer Wandbeschichtungen erfahrenen Maler oder Stuckateur zu Rate ziehen. Weitere Infos zu schimmelhemmender, wohngesunder Wandgestaltung mit Naturkalk und Seminarterminen unter www.haganatur.de

Infoveranstaltung

Bei Camaldoli findet am Donnerstag, den 12.03.2015 um 17:00 Uhr ein Schimmel-Infoabend statt. Interessierte können sich durch Multimediapräsentation, Vorführungen und Diskussion über mögliche Ursachen und rasche, wirkungsvolle und natürliche Abhilfen von Wohnschimmel informieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung unter:
Camaldoli, Köthener Str. 7a, 39218 Schönebeck/Elbe, Tel.: 0170 3168202, E-Mail: info@bau-st.eu