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Sachsenmeisterschaft im Taekwondo – Wild Devils im Medaillen-Fieber

11. Oktober 2015

Kürzlich reisten die „Wild Devils“ zur Sachsenmeisterschaft nach Annaberg-Buchholz. 5 Kämpfer von ihnen, unter knapp 150, stellten sich der Herausforderung, Platz 1 in ihrer jeweiligen Klasse zu erklimmen.

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Den Anfang machte Jan-Philipp Stoll. Zu Beginn ging er gleich in Führung und hielt diese bis in die zweite Runde. Dort wendete sein Gegner das Blatt, da Jan-Philipp seine Angriffe nicht ausreichend umsetzte. Da sein Gegner bereits einige Minuspunkte gesammelt hatte, wurde die Taktik umgestellt, den Kampf darüber zu gewinnen. Mit 5 Minuspunkten wird ein Sportler disqualifiziert. Hier schlug sich Jan-Philipp sehr gut, aber auch zum Ende fehlte leider die Entschlossenheit, um die fehlenden Punkte einzuholen. Bei einem Endstand von 13:11, darin 4 Minuspunkte für den Gegner, unterlag er knapp und holte sich Platz 3.

Wild Devils" (v.l.n.r.) - hinten: Anh Nguyen Xuan (Coach), Jan-Philipp Stoll, Martin Jeglinski, Toni Hoang, Martin Goldschmidt (Coach) vorn: Reneé-Josefin Fritze, Christopher Ecke | Foto: Verein

Wild Devils“ (v.l.n.r.) – hinten: Anh Nguyen Xuan (Coach), Jan-Philipp Stoll, Martin Jeglinski, Toni Hoang, Martin Goldschmidt (Coach)
vorn: Reneé-Josefin Fritze, Christopher Ecke | Foto: Verein

Martin Jeglinski zeigte in seinem Kampf Schwächen bei der Kopfdeckung, die dessen Gegner ausnutzte. Martin holte dann zum Gegenschlag aus, musste jedoch weitere Tritte in Kauf nehmen, sodass sein Kontrahent am Ende mit 9:1 siegte und Martin sich Platz 3 sicherte.

Auch Reneé-Josefin Fritze hatte Probleme, ihren Kopf zu decken. Die zweite Runde verlief erfolgversprechender. Doch der Sieg war nicht mehr zu holen, sodass auch Reneé am Ende des Tages auf Platz 3 landete.

Besser lief es bei Toni Hoang. Er bewies seine Stärke an der Weste und holte einige Punkte. Der Gegner geriet so zusehends unter Druck. Während des weiteren Kampfverlaufs musste Toni allerdings einige Minuspunkte hinnehmen, durch die er in Rückstand kam. Es gelang seinem Gegner bis zum Ende einen Vorsprung von 4 Punkten herauszuarbeiten. Toni landete schließlich auf Platz 3.

Sichtlich aufgeregt war Christopher Ecke vor seinem Kampf. Noch bis kurz davor bedurfte es einiger Motivationstricks seines Coaches, damit Christopher seine Anspannung vergessend in den Kampf ging. Schon in der ersten Runde besann Christopher sich auf seine Stärken. Sein Gegner, technisch gut, aber taktisch weit unterlegen, musste sich schließlich mit 7:2 Punkten geschlagen geben. Am Ende des Tages stand Christopher auf Platz 1.

(PM)

Dieser Artikel wurde am 11.Oktober 2015 von Lars Rode (lro) veröffentlicht.

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