Mitteldeutsche Oberliga: TSG Calbe im Erzgebirge am Ende deutlich unterlegen

Es sind eben jene Minuten, die die wahre Leistungsfähigkeit des Calbenser Frauenteams in der Mitteldeutschen Oberliga aufzeigen. Im Duell gegen eines der Spitzenteams der Liga, den HSV Marienberg, konnten die Schützlinge von TSG-Trainer Frank Mühlner über 25 Minuten dem Gegner nicht nur Paroli bieten, sondern vielmehr noch das Spielgeschehen mitbestimmen.

Die Calbenserinnen begannen mit einer starken Abwehrformation und zeigten sich im Angriff gut aufgelegt, zwar ließ man bereits einige Chancen ungenutzt, beim Stand von 8:10 jedoch war man mehr als nur in Schlagdistanz. Es sind allerdings auch diese Minuten, die den Makel dieser Saison widerspiegeln, denn bis zur Pause musste der erneut extrem knapp besetzte Kader dem eigenen Tempo Tribut zollen und lag zur Halbzeit mit einem nicht leistungsgerechten 9:15 zurück.

Im zweiten Spielabschnitt machte sich insbesondere auf Seiten der Gastgeberinnen aus dem Erzgebirge die deutlich besser besetzte Bank und demzufolge die größeren Kräftereserven bemerkbar. Auf Calbenser Seite schwanden mehr und mehr die Kräfte und auf Seiten des HSV baute man den Vorsprung Tor um Tor auf den 35:17-Endstand aus.

TSG Calbe: Stephanie Crimée, Elisa Mennecke – Patrizia Engelmann (1), Stefanie Hüls (4/2), Lisann Rust, Melanie Sauer (2), Franziska Sprotte (2), Kristin Sroka (6), Mandy Wenzel (1), Josi Wurbs (1)